Der Preiskampf bei den großen Markenbieren zwingt die meisten Großbrauereien zur Kostenoptimierung, zum Einsatz günstigster Zutaten und zu einer brauverfahrenstechnischen Beschleunigung bei der Bierherstellung – leider häufig zu Lasten der Bierqualität. Bier_Zierde Hinzu kommt die Entwicklung zu einer Vereinheitlichung der Bierrezepturen; allein ausgerichtet auf einen gefälligen Massengeschmack. Die Verelendung der geschmacklichen Vielfalt im ehemaligen Bierhimmel Deutschland ist die Folge.
Haben Sie schon einmal mehrere der allgemein bekannten Kaufbiere im Direktvergleich blindverkostet und konnten mit Sicherheit sagen, welches Bier Sie gerade getrunken haben?
Ich verwende unabhängig vom Preis die besten Brauzutaten. Ich braue meine Biere mit zeit- und energieaufwändigeren Verfahren, wenn es mehr Geschmacksfülle hervorbringt.
 Ich lasse es für eine harmonischere Geschmacksentwicklung unter optimalen Temperaturen gerne länger vergären und gönne ihm dazu ein paar Wochen Reifung mehr, wenn es für die Geschmacksvollendung erforderlich ist.

Ich bin ein Hopfenfreund!
Hopfen ist das Zeug, das ein Bier bitter macht? Auch, aber nicht nur!

Ihr Eindruck begründet sich aus der Verwendung von ein oder zwei Hopfensorten aus einer Kollektion von vielleicht zehn nicht besonders aromaintensiven Sorten, die in den allermeisten Ihnen bekannten deutschen Bieren Verwendung finden.
 hopfenWeltweit gibt es über 300 Hopfensorten mit einem riesigen Spektrum an Aromen und Geschmäckern und jeweils unterschiedlicher Bitterkeit. Hiervon suche ich die besten, interessantesten und rarsten Sorten aus, um sie für Sie zu einem für das jeweilige Bier unverkennbaren, außergewöhnlichen, intensiv aromatischen Geschmackserlebnis zusammen zu stellen. 
Je nachdem wann der Brauer beim Brauvorgang den Hopfen einsetzt, entlässt der Hopfen mehr seine Bittere oder sein Aroma.
 Meine Biere müssen nicht bitterer sein, können es aber – immer mit einem beeindruckenden Aromaerlebnis.

Lassen Sie es darauf ankommen.